Kommentare (0)Tierschutzorganisationen, Tierärzte, Tierheime - sie alle warnen jedes Jahr auf`s neue, dass kein Hund in ein Auto gehört, das irgendwo in der Sonne geparkt ist oder generell nicht im Auto warten sollte, wenn draußen Hochsommer ist. Dennoch berichten Polizei und Feuerwehr jedes Jahr von verendeten Hunden oder denen, die noch durch einen Passanten gerettet wurden.
Aus diesen Grund scheint es immer wichtiger, Tierhalter und hier im Speziellen Hundehalter, über die eigenen Tiere aufzuklären. Gerade im Sommer ist es wichtig zu wissen, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen es gibt oder noch besser, wie man einen Hitzschlag beim Hund vermeiden kann.
Die durchschnittliche Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 38 und 39°C. Durch eine hohe Außentemperatur entsteht eine hohe Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Um die Körpertemperatur auszugleichen fängt ein Hund an zu hecheln, wodurch der Speichel verdunstet. Durch die Nase wird Luft eingesogen und durch den Mund wieder ausgeatmet, dadurch verschafft sich der Hund Kühlung. Bei sehr warmem Wetter sollte dem Hund immer die Möglichkeit zur Abkühlung gegeben sein und es sollte ausreichend frisches Wasser zum Trinken bereit stehen. Durch das Hecheln verliert der Hund nicht nur viel Flüssigkeit, sondern verbraucht auch viel Energie, die durch zusätzliches Futter ausgeglichen werden sollte. Kann der Hund nicht ins Wasser gehen, so kann ein nasses, kaltes Handtuch Abhilfe schaffen. Einige Hunde legen sich bereitwillig und gern auf ein nasses Tuch, andere wollen lieber damit abgerieben werden.
Nach dem Schwimmen sollte er zum Trocknen im Schatten liegen, denn in der prallen Sonne kann der nasse Hund sehr leicht einen Hitzschlag erleiden!
Eine Gefahr für den Hund ist, wie bereits anfangs erwähnt, das Warten im Auto. Im Innenraum des Autos können Temperaturen von bis zu 60 Grad entstehen, was für das Tier lebensbedrohlich werden kann. Organe können nicht mehr genügend durchblutet werden. Der Hund taumelt, hechelt sehr stark, kann kaum noch stehen. Es kann zu Krämpfen und Bewusstseinsstörungen kommen oder der Hund erbricht. Danach wird das körpereigene Eiweiß gerinnen und ein massiver Druck im Schädel entsteht, wodurch das sich das Gehirn ausdehnt, was schließlich bis zur Bewusstlosigkeit führt. Dies bedeutet akute Lebensgefahr für den Hund!
Falls in einem fremden Fahrzeug ein Tier eine solche Situation erleidet und Hilfe der Einschätzung nach zu lange dauert, darf die Scheibe zur Lebensrettung eingeschlagen werden. Dann sollte man selbstverständlich die Polizei rufen! ( Gleiches gilt für kleine Kinder! )
Erste-Hilfe-Maßnahmen sind hier lebensrettend: Das Tier muss zum langsamen Abkühlen auf ca. 39 Grad umgehend an einen kühlen Ort gebracht werden, bei Desorientierung anleinen. Es ist wichtig bei den Beinen zu beginnen, dann Bauch, Brust und zuletzt den Kopf. Falls ein Wasserschlauch nicht verfügbar ist, können es auch nasse Handtücher, welche auch unter das Tier gelegt werden, Verwendung finden. Dem Tier schluckweise Flüssigkeit zuführen. Bei Bewusstlosigkeit nichts einflössen, da der Hund daran ersticken kann!!! Zur Kreislaufanregung sollte das Tier massiert werden. Danach sofort zum Tierarzt.
Aber Vorbeugung ist immer die beste Variante: Hundesport, Gassirunden und ausgedehnte Spieleinheiten sollten in den Sommermonaten nur in den frühen Morgenstunden oder spätem Abend eingeplant werden. Nach Möglichkeit im Schatten trainieren und immer wieder Wasser zum Trinken anbieten.
Ansonsten gilt natürlich: nicht den Spaß verderben lassen und den Hund vor Angst im Keller einschließen
Zusammen mit dem Hund zu schwimmen ist entspannend und wenn der Hundehalter sich zumindest mit den Grundregeln auskennt, wird er sicher gut für seinen Hund im Sommer sorgen.
Es gibt nichts Schöneres, als sich an einem heißen Sommertag beim Baden zu erfrischen. Aber was, wenn nicht auf das Haustier verzichtet werden möchte? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie zusammen mit dem Pferd oder dem Hund das kühle Nass genossen werden kann.
Spezielle Hundestrände bieten Hund und Herrchen gemeinsamen Badespaß. An üblichen Stränden ist es meist verboten, Hunde mitzunehmen und falls es doch nicht untersagt ist, dann gilt eine strenge Leinenvorschrift. Dies ist jedoch nicht unverständlich, da Badegäste nicht von unerwarteten “Besuchern” gestört werden möchten oder gar von einem im Sand versteckten Kothaufen überrascht werden wollen. Nicht jeder Hundehalter ist bereit das “Werk” seines Lieblings wieder aufzusammeln. Auch Förster stehen diesem Geschehen eher kritisch gegenüber, da befürchtet wird, dass andere Wildtiere gestört werden könnten.
Während der Wintersaison werden die Verbote größtenteils aufgehoben, allerdings sollte man sich vor dem Besuch telefonisch oder per E-Mail informieren. Während sich an der Nordsee nur wenige Hundestrände befinden, ist die Anzahl an der Ostsee um Mengen größer.
Ein weitverbreiteter Kindheitstraum ist das Baden mit dem Pferd. Unter Beachtung von ein paar Aspekten bringt das Baden sehr viel Spaß für Pferd und Reiter. Bei Bade-Neulingen sollte nichts erzwungen werden. Das Pferd muss selbst entscheiden, wie weit es gehen möchte und das Neuland selbst erforschen. Des Weiteren sollte der Reiter darauf achten, dass kein Wasser in die empfindlichen Ohren des Tieres gelangt, da dies unter Umständen zu Gleichgewichtsstörungen etc. führen kann. Wenn die ersten Schritte getan sind, bereitet schwimmen dem Pferd nicht nur Abwechslung und Freude, die Kondition wird auch ohne große Belastung der Gelenke in kurzer Zeit gestärkt.
Um Ärger auf öffentlichen Badestränden zu vermeiden, sollte der Besuch für Tier und Halter auf den Abend oder Morgen verlagert werden. Während der Mittagszeit herrscht an Stränden allgemein Hochbetrieb und da ein Pferd doch ein ziemlicher “Brocken” ist, ist es sicherer und angenehmer den Strandausflug auf eine weniger überfüllte Tageszeit zu verlegen. Auch bei Hunden ist das Baden vornehmlich auf morgens oder abends zu legen, um Konflikte mit anderen Badegästen zu vermeiden.
Vor Anschaffung eines Pferdes sollte sich der neue Pferdehalter über verschiedene Arten der Pferdeversicherung informieren, denn hier ist einiges zu beachten.
Schnell ist es passiert - ein kurzer Schreck und das Pferd geht durch. Vor Panik ist dem Pferd meist “alles egal” und es gilt die Devise “hauptsache schnell weg von der Gefahrenstelle”. Bei einem solchen Vorfall kann das Pferd so einiges beschädigen oder sogar einen Unfall verursachen, was einen unbegrenzt hohen finanziellen Schaden zur Folge haben kann. Gut, dass man für solche Fälle vorsorgen kann - in dem der Pferdehalter rechtzeitig eine Pferdehaftpflicht abschließt.
Bei der Wahl der passenden Pferdeversicherung sollte sich der Pferdehalter gut beraten lassen. Den Versicherungsschutz der Pferdehaftpflicht gestalten viele verschiedene Aspekte. Ein wichtiger Aspekt bei der Wahl der passenden Pferdehaftpflicht ist eine hohe Deckungssumme für den Schadenfall. pferd-versichert.de bietet seit mehr als einem Jahr einen Tarif der Pferdehaftpflicht an, in dem der Pferdehalter von 20 Mio Euro Deckungssumme profitiert. Wie schnell kann ein Verkehrschaos entstehen, weil der Autofahrer einem so großen Tier ausweichen möchte?! Es wäre fatal, bei der Überlegung zur Deckungssume der Pferdehaftpflicht nur vom „Blechschaden“ auszugehen. Wenn mehrere PKW´s beschädigt werden, kommt schon eine hohe Schadenssumme zusammen - betrachtlich höher ist diese aber beim „Personenschaden“, der surch das Pferd verursacht wird.
Die Deckungssummen der Pferdehaftpflicht gelten in der Regel pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Neben der Wahl der passenden Deckungssumme, gibt es noch weitere Aspekte, die bei Abschluss einer Pferdehaftpflicht in Betracht gezogen werden sollten. Hierzu zählen die Mietsachschäden: ein Pferd kann Schäden an gemieteten Gegenständen verursachen, wie zum Beispiel Trittschäden an Pferdeboxen oder Weidezäunen. Aber auch ein Schaden an der Führanlage oder dem Pferdesolarium kann schnell entstehen und muss daher im Versicherungsumfang der Pferdehaftpflicht explizit erwähnt werden! Schäden an gemieteten Gegenständen sind nicht “von allein” im Versicherungsschutz enthalten, sondern müssen vom Versicherer eingeschlossen werden. Der Tarif der Gothaer Versicherung, den pferd-versichert.de anbietet, enthält diese Schäden selbstverständlich!
Aber auch Sattel oder Decken von anderen Reitern können durch das eigene Pferd zerbissen werden. Was aber, wenn sich der Pferdehalter den Sattel geliehen hat? Schäden an geliehenen Gegenständen sind nämlich in einer normalen Pferdehaftpflicht nicht versichert. Aber auch hier kann pferd-versichert.de einen innovativen Lösungsansatz bieten: Schäden an geliehenen oder gemieteten Reitutensilien sind bis 500 Euro mitversichert. Leiht sich der Pferdehalter demnach eine fremde Döbert Trense oder die Bucas Decke der Freundin, so sind die Schäden daran auch in der Pferdehaftpflicht versichert.
Ein weiterer Aspekt des Versicherungsschutzes lautet “Fremdreiter und Reitbeteiligungen”. Wird das Pferd durch eine fremde Person ausgeritten, sollte diese bei einem Sturz auch versichert sein. Ebenso bei Reitbeteiligungen, die das Pferd regelmäßig reiten.
Die Kosten einer Pferdehaftpflicht können sich nach dem Versicherungsumfang und nach der Art des Pferdes richten. So gelten bei manchen Anbietern der Pferdeversicherung verschiedene Preise für Reitpferde, Ponys und Esel, Fohlen und Gnadenbrotpferde. pferd-versichert.de bietet einen Einheitstarif, in dem alle Leistungen für alle Pferde den selben Beitrag haben und der Pferdehalter von hohen Mengenrabatten profitiert. Eine Pferdehaftpflicht sollte im Übrigen vor Abholung eines Pferdes abgeschlossen werden, damit ein möglicher Schadenfall beim Transport von der Pferdehaftpflicht übernommen werden kann.
Eine weitere wichtige Pferdeversicherung ist eine Pferdeversicherung, die im Falle einer nötigen Operation greift. Sie bringt oftmals eine große finanzielle Entlastung, da der Pferdehalter die beispielsweise 4.000 Euro der anstehenden Kolikoperation nicht allein zahlen muss. Diese Tierversicherung nennt sich Pferde OP Versicherung und sie erstattet die Kosten einer Operation, die unter Vollnarkose durchgeführt werden muss. Aber auch für die ambulanten Tierarztbehandlungen gibt es eine Pferdeversicherung, die man mit einer Krankenversicherung für Menschen vergleichen kann. Die Pferde Krankenversicherung übernimmt sämtliche Tierarztkosten, die im Laufe des Pferdelebens anfallen.
Des Weitern gibt es für Pferde im Leistungssport, aber auch für alle anderen Pferde die Möglichkeit, eine Pferdeversicherung als sogenannte Pferdelebensversicherung abzuschließen. Diese Pferdeversicherung sichert den Wert des Tieres ab, wenn es vorzeitig ableben sollte.
Botulismus ist eine Krankheit die durch die Toxine des Baketeriums C. botulinum verursacht wird. Das Bakterium kommt weltweit im Erdboden und im Darmtrakt von Tieren vor. Die größte Ansteckungsgefahr für das Pferd besteht bei der Fütterung mit Silage. Ist in den Silageballen bei der Ernte ein totes infiziertes Tier gelangt, begünstigt die Lagerungsform der Silage die Vermehrung der Bakterien. Auch Rübenschnitzel können mit dem Toxin verunreinigt sein. Das abgegebene Toxin zählt zu einem der stärksten Nervengifte überhaupt. Schon geringe Menge reichen aus, um starke Vergiftungserscheinungen beim Pferd hervorzurufen. Verwandt mti diesem Nervengift ist z.B. das neuerdings in der Schönheitsbehandlung beim Menschen eingesetzte Botox.
Die Symptome reichen von Lähmungen der Skelettmuskulatur, Festliegen bei vollem Bewusstsein über Ataxie und Nervenstörungen bis hin zur Atemnot und Lähmung der Kaumuskulatur. Die ersten Symtome können bereits wenige Stunden nach der Futteraufnahme auftreten, durchaus aber auch erst nach einigen Tagen. Erst seit 2002 gibt es ein Antiserum, das frühzeitig verabreicht, die Krankheit heilen kann. Ansonsten gibt es kein Heilmittel und die Behandlung beschränkt sich auf die Linderung der Symptome. So wird z.B. bei Beeinträchtigung der Kaumuskulatur eine Ernährung des Pferdes durch eine Nasensonde erforderlich. Wird das Antiserum zu spät verabreicht oder war die aufgenommene Giftmenge zu groß, führt Botulismus unweigerlich zum Tod durch Atemlähmung. Selbst bei erfolgreicher Behandlung kann sich die Rekonvaleszenz bis zu einem halben Jahr hinziehen,je nachdem in welchem Umfang Nervenzellen betroffen waren. Ein Pferd nach erfolgreich behandeltem Botulismus muss ganz behutsam wieder aufgebaut werden, wenn man die ursprüngliche Leistungsfähigkeit des Tieres wiederherstellen will.
Besteht der Verdacht einer Vergiftung, muss der Tierarzt unverzüglich informiert und über den Verdacht auf Botulismus unterrichtet werden. Jede Verzögerung kann bei diesem starken Nervengift den Erfolg der Behandlung in Frage stellen.
Als Vorbeugung sollte man größten Wert auf qualitativ hochwertiges Futter legen. Silage oder Heu, welches schon Schimmelspuren enthält oder auch nur in geringem Maße muffig riecht, sollte auf keinen Fall mehr verfüttert werden. Silage oder Heulage hat den Nachteil, dass in den großen Rundballen eventuell befindliche tote Tiere erst sehr spät entdeckt werden könnten. Bei der klassischen Pferdefütterung, bei der zumeist kleine Heuballen verwendet werden, ist die Gefahr nicht so groß, Kadaver von toten Tieren zu übersehen.
Urlaub, die schönste Zeit des Jahres.. Wer möchte diese schöne Zeit ohne seine Liebsten verbringen? Dazu zählt sowohl Mensch, als auch Tier.
Deshalb fährt man natürlich gern dahin, wo man den Hund mitnehmen kann und wo es dem Tier gut geht.
Wirklich zu empfehlen ist ein Urlaub in Dänemark. In Dänemark gibt es direkt Ferienhäuser, die besonders auf Tiere eingestellt sind. Außerdem kann man mit dem Auto nach Dänemark fahren. Das Tier kann so eine kurze Strecke gut verkraften. Fast überall in Dänemark haben Hunde Bewegungsfreiheit; Leinenzwang gibt es nicht. Der Hund kann sich am Strand tummeln, ohne Ärger zu erregen oder ein Stück in den Wald laufen. Man kann auch lange, ausgedehnte Fahrradtorten mit dem Hund unternehmen. Der Vermieter des Ferienhauses behält auch gern mal das Tier bei sich, wenn man einen größeren Ausflug mit dem Schiff unternehmen möchte oder nach Kopenhagen fahren will.
Auch Polen ist ideal für den Hund. Hunde bewegen sich in Dörfern frei auf der Straße. An der Ostsee können sie auch mit an den Strand genommen werden, obwohl die Strände in der Regel belebter sind als die Strände in Dänemark. Dasselbe trifft auch für Tschechien und die Slowakei zu. Besonders wichtig ist die relativ kurze Fahrzeit zum Urlaubsort. Hier gibt es genügend preiswerte Ferienhäuser und Ferienwohnungen, in die man den Hund mitnehmen kann.
In Österreich ist ein Urlaub auf dem Bauernhof gut. Eine Ferienwohnung ist nicht unbedingt zu empfehlen. Und natürlich auch kein Hotel.
Eine Fahrt mit dem Zug ist nicht in jedem Fall zu empfehlen. Und ein Flug mit dem Hund ist ohnehin nicht besonders günstig. Besonders beim ersten Mal ist überhaupt sehr unsicher, wie der Hund reagieren wird.
Unterwegs ist es auf jeden Fall wichtig, immer eine Schale zum Trinken und eine Flasche Wasser mitzunehmen, weil häufig Durst eine Ursache für Unruhe des Hundes ist. Man sollte ihm so oft wie möglich Wasser anbieten. Es ist aber besse, dem Hund unterwegs nichts zu Fressen zu geben. Gut ist es, den Fressnapf des Hundes mitzunehmen und vielleicht eine oder sogar seine Decke, auf der er sich sein Nachtlager einrichten kann.
Wer sich dennoch entscheidet, den Urlaub ohne den Hund zu verbringen, der muss sich rechtzeitig um eine gute Hundepension bemühen. Jeder wirkliche Tierfreund möchte natürlich, dass der Hund gut betreut wird. Den Hund einfach im Tierheim abzugeben und ihn dort zu lassen, ist hoffentlich so langsam aus den Köpfen der Menschen verschwunden. Auch wenn die steigende Anzahl von Hunden und Katzen der Tierheime etwas anderes sagen…
Pferdebremsen gehören, wie der Name schon sagt, zur Familie der Bremsen und sind mit einer Körpergröße von 19 bis 24,5 Millimeter eine der Größten in Mitteleuropa. Wie bei fast allen Bremsen saugen auch bei den Pferdebremsen nur die weiblichen Tiere. Die Männchen sind friedlich. Durch das tiefe und deutlich hörbare Brummen kann man die Pferdebremse erkennen. Sie kommen besonders in der Nähe von Rinder- und Pferdeweiden in dem Zeitraum von Mai bis September an warmen, schwülen Tagen vor. Dabei warten sie meist in Schattenbereichen auf ihre Opfer. Besonders beliebt sind dabei z.B. Feldrandwege, die zwischen einem Feld und einem Wäldchen liegen oder Weiden mit Bachlauf.
Die perfekte Idylle ist ein Bachlauf mit schattenspendenden Bäumen und eine von der Sonne aufgeheizte Weide, dazu ein warmes, schwüles Wetter. Pferdeherden können sich gegen einzelne Tiere wehren, jedoch kann ein Schwarm Bremsen lebensbedrohlich für eine Herde werden. Durch die Abwehrreaktion des Pferdes, kommt dieses ins schwitzen und lockt somit immer mehr der Tiere an. Dabei regt sich das Pferd auf und versucht eventuell zu fliehen. Diese Reaktion kann dann schwerwiegende Folgen haben.
Um Pferde zu schützen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Angefangen von speziellen Decken mit Sichtschutz bis hin zu flüssigen Produkten wie zum Beispiel ZEDAN BREMSENBREMSE. Die Variationen reichen vom Insektizid, das die Insekten abtötet bis hin zu reinen Duftmischungen auf der Grundlage ätherischer Öle, die man auch leicht selbst herstellen kann. Rezepte dafür gibt es zuhauf im Internet, aber Vorsicht manche Mittel schaden mehr als das sie helfen.
Eine sehr hautverträgliche Variation ist das Waschen mit Essigwasser. Es hilft nicht nur vorbeugend, sondern beruhigt auch Stellen von bereits vorhandenen Stichen und hilft bei deren Abheilung. Durch die Vielzahl von Mitteln die sich auf dem Markt befinden, sollte man ausprobieren, welches am besten einen Schutz gegen Pferdebremsen bildet.
Doch wie kann sich der Mensch vor den Bremsen schützen. Der beste Schutz vor den Blutsaugern ist Kleidung an den gefährdeten Hautpartien. Für den Schutz von Armen reicht oftmals schon ein langärmliges Shirt aus. Bei Wanderungen durch Wiesen und Wälder sollte man spezielle Wandersocken anziehen, denn diese bieten mehr Schutz als dünne Socken, da diese von Bremsen durchstochen werden können.
Wer also sein Pferd nicht in den Stall sperren will, der sollte sein Pferd gegen Pferdebremsen und andere Insekten schützen. Aber natürlich auch sich selbst, denn ein Bremsenstich ist sowohl schmerzhaft wie auch gefährlich, denn es können Krankheiten wie Borreliose oder das EIA-Virus übertragen werden.
Ebenso wie bei Menschen, sind auch Pferden Gelenkerkrankungen eine häufige Erkrankungsart. Unter diesen Gelenkerkrankungen gehört die Arthrose zu den häufigsten. Bei der Arthrose handelt es sich um verschiedene Formen des Gelenkverschleißes, denen medizinisch gesehen, unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen. Dies können hohe Harnsäureanteile und andere Enzymstörungen, aber auch Überlastung, Übergewicht und mehr sein. Bei Pferden tritt die Arthrose vorwiegend in den Beingelenken auf. Erste Auffälligkeit ist das leichte bis starke Lahmen, besonders bei Kälte und hoher Belastung, und Schmerzempfindlichkeit bei Berührung. Bei solchen und ähnlichen Anzeichen sollte unbedingt sofort ein Tierarzt hinzugezogen werden.
Die Arthrose beim Pferd ist nicht heilbar, sie kann jedoch mit gutem Erfolg behandelt werden. Der Tierarzt wird untersuchen, wo die möglichen Ursachen liegen, die Art der Arthrose dementsprechend einordnen und behandeln. In bestimmten Fällen müssen neben anderen Behandlungsmethoden auch Medikamente und Gelenkspritzen verabreicht werden. An erster Stelle wird immer stehen, dem Pferd den Schmerz zu nehmen oder zu lindern, da sonst weitere Therapien nicht durchführbar sind. Zusätzlich können spezielle Futterergänzungsstoffe, eigens für Arthrose gegeben werden. Eine durchdachte Bewegungstherapie ist angesagt.
Bei Pferden, die beschlagen werden, kann eine Fehlstellung des Hufbeschlags ausschlaggebend für beginnende Gelenkprobleme sein. Eine solche muss dann umgehend korrigiert werden, was in diesen Fällen schon eine erhebliche Besserung mit sich bringt. In den meisten Fällen liegt die Ursache zur Entwicklung einer Arthrose beim Pferd in der Über- oder Fehlbelastung. Hier sind besonders dauernd beanspruchte Dressurpferde betroffen, die auch schon in jüngeren Jahren diese Gelenkerkrankung erleiden können.
Ein Pferdebesitzer kann im Vorfeld schon viel tun, um seinem Pferd nach Möglichkeit spätere Gelenkerkrankungen zu ersparen. Auch beim unbeschlagenen Pferd müssen die Hufe regelmäßig gepflegt und durch einen Hufschmied gleichmäßig gehalten werden. Ein Pferd braucht viel Bewegung, und das darf sich nicht nur auf das Reiten beschränken. Reiten ist eine Belastungsform und bedarf des Ausgleichs. Eine gut durchdachte, regelmäßige und ausdauernde Bodenarbeit ist unabdingbar. Hierbei ist darauf zu achten, dass Vorder- und Rückhand, sowie rechte und linke Seite im Wechsel gleichmäßig zu belasten sind und alle verschiedenen Gangarten ohne Reiter durchgearbeitet werden. Bei einer Stallhaltung oder offenen Stallhaltung ist auf ausreichend Unterstreu zu sorgen, damit das Pferd nicht auf harten Untergründen steht. Bestehen bereits Anzeichen für eine Gelenkerkrankung, so können zusätzlich zur Behandlung wärmende Stulpen zur kalten Jahreszeit, die angereicherten Futterbeigaben für Arthrose und andere Naturmittel angewandt werden. Das Pferd sollte bei auftretenden Beschwerden möglichst nicht geritten, aber in den leichten Gangarten und ohne Springen gleichmäßig bewegt werden.
Die Kosten einer Tierarztbehandlung in Folge von Arthrose werden von der Pferde Krankenversicherung erstattet.
Wer Pferde hat, sollte aufpassen, dass die Tiere keinen Raps zu sich nehmen, denn Raps enthält eine große Menge an Nitrat, was zu Koliken und Blähungen führt und mit Atemnot endet.
Raps kann auch im Mischfutter und/ oder Eintstreu enthalten sein. Bitte die Lieferung vor der Anwendung kontrollieren - Raps kann man an den kleinen, tiefschwarzen, kreisrunden Samen erkennen.
Doch wo im Futter kann Raps noch vorkommen?!
Rapsmehl, Rapsschrot und Rapskuchen können im Pferdefutter vorkommen. Bitte immer genau die Inhaltsstoffe überprüfen, um schlimmste Folgen zu vermeiden.
Welche Symptome treten auf, nachdem das Tier Raps gefressen hat?!
Hat ein Pferd, Raps gefressen, tritt eine Freßunlust auf; das Tier hat mit vermehrtem Durstgefühl zu kämpfen. Des Weiteren leidet das Tier an Koliken, auch Entzündungen der Maulschleimhaut treten auf. Ebenfalls läßt das Tier viel Harn ab.
Wie merkt man dem Tier an, das etwas nicht stimmt?!
Das Tier beginnt zu taumeln und im Kreis umherzuwandern.
Vorsicht ist also als Erstes geboten. Viele Pferdebesitzer benutzen Raps als Einstreu - mit folgenschwerem Ausgang! Des Wegen immer herkömmliches Einstreu verwenden, da die Tiere das Einstreu auch gerne fressen.
Doch wie kann der Pferdehalter bei einer Rapsvergiftung vorgehen?!
Zuerst einmal sollte eine weitere Nahrungs-, bzw. Giftaufnahme unterbunden werden und das Pferd nicht gefüttert werden. Das Pferd benötigt nun nur Wasser! Bitte das Tier in einer gutgestreuten Box unterbringen, um Verletzungen bei möglichen Kolikanfällen zu vermeiden. Wenn nur ein Pferd an einer Rapsvergiftung erkrankt sein sollte, bitte prüfen, ob sich auch noch andere Pferde in der Herde angesteckt haben. Des Weitern sollte geprüft weden, was das Tier gefressen hat - wurde vielleicht das Futter in der letzten Zeit umgestellt?!
Es muß auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die Pferde nicht mit Raps in Berührung kommen, da sich die Tiere damit vergiften und schwerstmöglichste Folgen auftreten können!
Raps als Futter - und Einstreupflanze vermeiden!!
Erleidet das Pferd eine Kolik, so trägt die Pferde OP Versicherung die Kosten dafür - man sollte es aber gar nicht erst soweit kommen lassen.
Viele Hundebesitzer fragen sich gerade im Frühling, warum es ihrem Hund plötzlich so schlecht geht. Eigentlich sollte er sich doch freuen, dass er endlich wieder mehr Zeit an der frischen Luft verbringen kann und sollte dadurch doch aufblühen.
Parallel dazu beginnen die Gartenliebhaber aber auch, ihren Hunden und Katzen zu schaden - durch das Düngen mit Blaukorn!! Fast jeder Mensch hat auch Blumen im Haus, die gedüngt werden müssen, aber dennoch trifft den Hund die Gefahr im Haus nicht so stark. Es besteht zwar auch im Haus die Möglichkeit, dass der Hund eine Blume umwirft und so in den “Genuss” von Blaukorn kommt, aber das ist eher unwahrscheinlich. Im Sommer ändert sich die Situation aber schlagartig.
Der Hund wird bei jedem Ausflug nach draußen der ständige Begleiter sein. Aber man kann ihn nicht immer beobachten und schützen. Gerade, wenn man im Garten mit Blaukorn düngt und den Hund dann einige Stunden im Garten lässt besteht die Gefahr, dass der Hund Vergiftungserscheinungen bekommt. Das ist schon schlimm genug und muss sofort behandelt werden. Gerade, wenn eine solche Vergiftung aber am Wochenende auftritt ist schnelles Handeln gefragt.
Die meisten Tierärzte werden geschlossen haben und man muss sich in die nächste Tierklinik begeben. Zeit ist hier ganz wertvoll. Man muss sich beeilen, um den Hund zu retten, denn dieses Blaukorn (blaue Körner) sind höchst giftig und gefährlich. Aber was viele nicht wissen ist, dass es verschiedene andere Möglichkeiten gibt, mit denen man alternativ zu Blaukorn düngen kann. Dazu gehören zum Beispiel Hornspäne oder Guano. Das sind ganz natürliche, biologische Stoffe, die mehr als gut geeignet sind um einerseits zu düngen und andererseits den Hund zu schützen.
Es ist dann ausgeschlossen, dass der Hund sich im eigenen Garten vergiftet. Problematisch ist es aber weiterhin, wenn man mit dem Hund Ausflüge macht. Man weiß nie ob hier mit Blaukorn gedüngt wurde oder nicht. Deshalb ist es sehr empfehlenswert sich erst einmal bei der Stadt zu erkundigen ob mit Blaukorn gedüngt wird und wenn ja “wo”. So kann man die Gefahr grundlegend verhindern.
Denn heutzutage wird leider noch viel zu oft mit Blaukorn gedüngt, obwohl es preislich genauso gut andere Lösungen gibt, die man immer in Erwägung ziehen sollte. Es scheint die Gewohnheit zu sein, dass man sich immer wieder gleich verhält und nicht darüber nachdenkt, ob man sein Verhalten, dem Hunde zuliebe, ändern sollte. Also: Ab heute kein Blaukorn mehr, sondern Hornspäne oder Guano. So schützt man nicht nur seinen eigenen Hund, sondern auch alle Hunde, die mal im Garten vorbeischauen.
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und trockenen Tagen entscheiden sich viele Pferdehalter dazu, ihre Tiere auf die Weide zu lassen, damit sie dort ihr Futter in Form von Gras zu sich nehmen. Dass dabei - vor allem zu Beginn der Weidesaison - ein erhöhtes Hufreherisiko besteht, ist vielen nicht bewusst.
Hufrehe - oder Laminitis - ist eine Entzündung der Huflederhaut, die im schlimmsten Fall zum “Ausschuhen”, also zum Ablösen der Hornkapsel oder zu einer Hufbeinsenkung führen kann. Hebt das Pferd abwechselnd die Hufe oder bewegt es sich steif, dann ist bereits von akuter Hufrehe zu sprechen, im Extremfall verweigert das Tier die Nahrungsaufnahme aufgrund zu großer Schmerzen.
Hufrehe kann durch Überbelastung des Hufs, Vergiftung durch zum Beispiel Pestizide oder Medikamente auftreten. Am häufigsten aber ist die Futterrehe, bedingt durch kohlenhydratreiche Nahrung. Diese führt zu einer Übersäuerung des Körpers und der angesprochenen Entzündung.
Frisches Gras ist deshalb so reich an Kohlenhydraten, weil die starke Sonneneinstrahlung in Kombination mit teils doch kühlen Temperaturen dazu führt, dass die Pflanzen durch Photosynthese mehr Energie herstellen können, als sie eigentlich benötigen. Überschüssige Energie wird in Form von Fruktanen zwischengespeichert. Diese erhöhte Konzentration von Zuckermolekülen bzw. Kohlenhydraten fördert die Vermehrung der Streptokokken im Dickdarm des Pferdes, was zur Bildung von Milchsäure und verschiedenen Giftstoffen führt. Akute Hufrehe ist dann die Folge.
Daher wird dringend empfohlen, die Pferde nur wenig oder (noch) kein frisches Gras fressen zu lassen. Heu und Stroh sollten - trotz der bereits milden Temperaturen - die primären Nahrungsmittel sein.
Hufrehe ist eine ernstzunehmende Krankheit, die nicht selten zum Tod des Tieres führt. Vor allem zu spät erkannte Symptome und falsches Füttern sind die häufigsten Gründe, warum die Krankheit überhaupt ausbricht und so enden muss.
Die Behandlungskosten der Hufrehe erstattet die Krankenversicherung für Pferde.
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